Hot Mamas – Tabasco ist was für Weicheier

Zum Abschluss des Jahres kommt hier noch ein kleiner Tip für alle Liebhaber von scharfer Küche:

Seit Anfang 2007 gibt es einen neuen “Brand” für scharfe Soßen. Und mit scharf meine ich wirklich scharf.

In Pforzheim produziert Ralf Nowak Geschmacksverschärfer der besonderen Art. Die “Hot Mamas” Soßen kommen mit bis zu 120.000 Scoville daher. Im Vergleich dazu schafft es Tabasco auf maximal 5.000 Scoville.

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Die Soßen gibt es, zumindest hier im Süden Deutschlands zum Beispiel bei Edeka oder aber direkt im OnlineShop … aber Vorsicht … die Dinger sind nicht als Partyscherz geeignet.

Spontan ist meist das Beste – Gebratene Bananen mit Eis

Mal wieder Sonntag – mal wieder MIttagessen machen … hm Lust auf ein Dessert hätte ich schon, aber was machen ?

Da liegen noch ein paar Bananen rum … hatten wir nicht kürzlich Honig gekauft ? … ein Rest Eis müsste doch noch im Tiefkühlfach sein …

Ok .. Los gehts …

Zutaten (2 Personen):

2 Bananen
1 EL Honig
1 EL Sesamsaat
1 EL Nutella (o.ä.)
4 Kugeln Eis (Vanielle, Schoko, Stratciatella …)
1 TL Butter

Zubereitung:

Die Sesamsaat in einer Pfanne kurz anrösten, beiseite stellen. Jetzt die Butter in der Pfanne erhitzen und die halbierten Bananen kurz von der „runden“ Seite anbraten, dann wenden. Nun die Bananen mit Honig und Sesamsaat bestreuen, kurz weiter braten.
Die Bananenhälften auf einem Teller anrichten, so dass in der Mitte Platz für 2 Kugeln Eis bleibt.
Nutella kurz erwärmen, je 2 Kugeln Eis auf die Teller geben und mit einem Löffel das verflüssigte Nutella dekorativ darüber geben.

Geht schnell, macht Spaß, sieht gut aus und schmeckt sehr lecker :-)

Da Signora – Sehr guter Italiener in Sindlingen

Manchmal führen einen „Zufälle“ in ganz nette Locations. So ein „Umstand“ brachte mit letztes Wochenende nach Sindlingen ins „Da Signora„.

Schon von außen machte das italienische Restaurant einen netten Eindruck.

Nach dem Eintreten war mir allerdings sofort klar dass wir hier nicht beim „0815-Italiener“ gelandet waren. Hm… eigentlich wollten wir nur was Trinken, vielleicht ‘ne Kleinigkeit Essen aber jetzt wo wir schon mal da sind….

Da nicht viel los war fanden wir noch einen gemütlichen Platz für 4 in einer Ecke der „Trattoria“.  

Genug der Vorrede. Hier die Details des vom Schlemmer Atlas mit 2 Kochlöffeln ausgezeichneten Restaurants.

Erster Eindruck:

Das Restaurant ist sehr stilvoll eingerichtet und glänzt mit mediteraner Atmosphäre. Plätze gab es, wie bereits gesagt, noch genug, daher hatten wir fast freie Wahl. Wie in BaWü gesetzlich vorgeschrieben ist auch das „Da Signora“ ein Nichtraucher-Restaurant, bietet aber für die Anhänger der gefilterten Luft einen kleinen Raum mit Stehtischen (wo man an der Wand Bilder von bekannten Gesichtern sehen kann die schon zu Gast im Da Signoar waren, wie z.B. Kevin Kuranyi).

Speisen:

Der erste Blick in die Karte zeigt: Besser eine kleine Auswahl, dafür aber ausgesuchte Gerichte. Die Preise sind moderat, die Mengen der Gerichte klar auf mehrgängiges Speisen ausgerichtet. 

Vorspeisen gibt’s ab 4,50 € – Hauptgerichte ab ca. 11 €

Meine Wahl an diesem Abend:

Raviolo con Arancie e limone 11,00 €

Die „handgemachten Teigtaschen mit Orangen und Zitronen aus biologischem Anbau verfeinert, mit Spinat“ waren mit Abstand das geschmacklich Beste Nudelgericht, das sich seit langem gegessen habe.

Enttäuscht war ich lediglich, dass die Ränder der Ravioli nicht wirklich durch waren. Das darf einem Italiener, und noch dazu auf diesem Niveau, nicht passieren. Lassen wirs als Ausrutscher durchgehen :-)

Die Portion war für den „kleinen Abendsnack“ ausreichend und sicherlich auch ideal als 1. Hauptgang in einem mehrgängigen Menü.

Getränke:

Die Getränkekarte / Weinkarte bietet die „übliche“ Auswahl an nicht alkoholischen Getränken und Bieren. Lediglich 4 offene Weine (2x Weiß 2x Rot) finde ich allerdings für eine solches Haus nicht angebracht. Nicht jeder Gast greift gleich zur Flasche Wein, bei denen es wesentlich mehr Auswahl gab, vor allem nicht wenn diese grundsätzlich in der Region > 30 / 40 € liegen. Der von mir gewählte offene Chianti für 7,00 € war in Ordnung , würde ihn aber eher in der Preiskategorie 5 – 6 € ansiedeln.

Dazu gabs natürlich, wie sollte es anders sein, San Pellegrino. 

Service:

Der Service war freundlich und wenn anwesend auch aufmerksam. Allerdings sollten aber bei einem nicht mal annähernd halb voll besetzten Restaurant die Speisen nicht gute 45 Minuten auf sich warten lassen. 

Aber ansonsten war der Service angemessen und tadellos. 

Gesamtwertung:

Der Zufall wollte es so: Gut geführtes, exklusives italienisches Restaurant. Gehobene Küche und guter Service machen einen Besuch auf jeden Fall empfehlenswert. Preis / Leistung würde ich als sehr gut bewerten.

Das Fazit: FavoritesFavoritesFavoritesFavorites  (4) Saiber-Stars.

(Hinweis: Den ursprünglichen Titel „Feiner Italiener“ habe ich aufgrund eines sehr guten Denkanstosses von Vincent Klink auf den Nachgesalzen-Blog geändert)

Spontan ist meist das Beste – Feine Gemüsesuppe

Gestern wollte ich schnell mal für die Familie eine Suppe machen, da wir alle krankheitsbedingt nicht besonders für „kräftigeres“ Essen zu haben waren. Eine simple Gemüsebrühe … dazu hatte ich keine Lust also mal sehen was noch an Gemüse im Kühlschrank war.

Heraus kam eine Gemüsesuppe die uns so gut schmeckte, dass ich mir gleich die „Kreation“ notiert habe.

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Zutaten:

2 Möhren
300g Staudensellerie
1 Rote Paprika
1 Gelbe Paprika
1 kleine Zwiebel
etwas frischen Schnittlauch (alternativ TK-Schnittlauch)
50 ml Sahne

Gemüsebrühe (aus der Dose / Würfel etc.)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Das Gemüse putzen und ggf. schälen. Möhren, Sellerie und Paprika in 2 cm große Würfel schneiden.
Die Zwiebel schälen, vierteln. Die Zwiebel mit der Hälfte der Möhren und eine paar Stücken Sellerie in 2 EL Olivenöl in einem großen Topf leicht glasig werden lassen.
Mit 1l Wasser auffüllen und ca. 20 min kochen lassen.

Eine kleine Portion vom Gemüse herausnehmen und beiseite legen.
Den Gemüsefond und das verbliebenen Gemüse mit einem Pürierstab fein pürieren. Aufkochen lassen. Mit Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer würzen.

Auf niedriger Stufe 20 min. köcheln lassen.
Das vorher auf die Seite gelegte Gemüse wieder zugeben.
Den fein geschnittenen Schnittlauch zugeben.
50 ml Sahne unterrühren.  

Servieren. Guten Appetit.

Variante: Daraus lässt sich mit ein bisschen frischem Ingwer und  einige Garnelen als Einlage ein feines Süppchen als Start für ein leckeres Menü zaubern.

vorteil4you.de – Online Restaurantführer mit bis zu 10% Preisvorteil für User

Das Web2.0 macht auch vor den Restaurantführern nicht halt.

Mit vorteil4you.de ist ein Portal am Start, das richtig anzukommen scheint. Als User kann ich dort zum einen Restaurants bewerten, zum anderen aber auch suchen und den Tisch direkt Online reservieren.

Durch die Online-Reservierung erhalte ich dann im Restaurant einen Preisnachlass von bis zu 10% auf den Rechnungsbetrag.

Die Idee halte ich für echt gelungen, und auch das Ergebnis mit immerhin schon über 270 Restaurants kann sich sehen lassen. Das werden sicher schnell noch mehr.

Allerdings muss ich sagen, dass das Design und damit auch die Userführung nicht besonders gelungen ist. Da gibt es im Web2.0 Umfeld sicher besseres. Das wird mich sicherlich aber nicht davon abhalten doch mal die eine oder andere Buchung darüber anzuleiern und natürlich auch dazu beizutragen, die Bewertungen um meine Meinung zu bereichern :-)

Man ißt in Deutschland besser ! – 2008 9 Restaurants mit 3 Michelin Sternen

Haben wir das nicht schon immer gewußt ? :-)

Heute schreibt das Handelsblatt, dass in Italien große Aufregung herrscht. Im neuen Michelin Restautrantführer bleibt es bei 5 3-Sterne Restaurants in Italien während in Deutschland 3 weitere dazukommen und Deutschland damit auf insgesamt 9 3-Sterne Restaurants erhöht. (Dazu kommt noch, dass einer der italienischen Küchenstars, Heinz Beck vom Restaurant Pergola in Rom, ein Deutscher ist :-) )

Trotzdem macht Italien insgesamt eine gute Figur und kann sich über 13 neue Sterne freuen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl auf 217. Das bedeutet erneut Platz 2 in der Gesamtwertung hinter Frankreich. Darauf kann man doch stolz sein ! Gratulation …

Weitere Infos:

Handelsblatt
Die deutschen Sterne Restuarants 2008 im Überblick

Kurz notiert: Unser Kochbuch Nr.1 – Das Kochbuch für junge Leute (GU)

Heute habe ich mal wieder was nach „Kochbuch“ gekocht.
Aus dem „Kochbuch für junge Leute“ von GU wollte ich die Gulaschsuppe (Seite 70) zubereiten.

Das Ergebnis: Schmeckt super … aber nur wenn man ca. 1 h mehr als angegeben Zeit hat und das Würzen deutlicht erweitert.

Das lehrt mich ein weiteres mal, dass man sich nicht unbedingt aufs Rezept verlassen sollte. Mutig eingreifen … dann wirds schon :-)