Double Feature – Brugo Mug & Sonntagmorgen.com

Man-o-man schon lange nichts mehr gebloggt hier.

Dafür gibst heute und hier ein Double Feature:

Auf meinen Web-Streifzügen bin ich auf 2 Dinge gestoßen die mich als Kaffeeliebhaber begeistert haben und perfekt auf in die Genußecke passen:

Sonntagmorgen.com

… das wohl Web2.0igste Kaffeeunternehmen … habe ich letztens gelesen und das trifft wohl zu.

Misch Dir doch Deinen Kaffee selber (aus 9 Sorten und wenn lustig auch noch Aromastoffen), entscheide was aufs Label soll und schon kommt Deine „User generated“ Kaffemischung zu Dir nach Hause.

Damit die Mischerei nicht ganz in die Hose geht stellen einem die Jungs von Sonntagmorgen.com einige Mischungsvorschläge zur Verfügung.

Einfach Klasse !

Dazu brauchts dann nur noch den …

Brugo Mug – der Thermobecher mit dem besonderen Clou.

Kochend heißer, frischer Kaffe in einem stylischen Thermobecher und jeder Schluck in perfekter Trinktemperatur ! Klingt wie ein Märchen ? Der Brugo ist schon richtig clever. Durch eine Kühlkammer im Deckel des Bechers kann man jeden Schluck direkt auf Trinktemperatur abgekühlt genießen obwohl der Kaffe im Becher noch glühend heiß ist.

Für alle die unterwegs nicht auf Kaffe verzichten können oder wollen ist der Brugo der Kaffeebecher Nr.1.

Der passt natürlich perfekt zu Sonntagmorgen.com Kaffe, deshalb gibts den Brugo dort auch im Shop.

Da Signora – Sehr guter Italiener in Sindlingen

Manchmal führen einen „Zufälle“ in ganz nette Locations. So ein „Umstand“ brachte mit letztes Wochenende nach Sindlingen ins „Da Signora„.

Schon von außen machte das italienische Restaurant einen netten Eindruck.

Nach dem Eintreten war mir allerdings sofort klar dass wir hier nicht beim „0815-Italiener“ gelandet waren. Hm… eigentlich wollten wir nur was Trinken, vielleicht ‘ne Kleinigkeit Essen aber jetzt wo wir schon mal da sind….

Da nicht viel los war fanden wir noch einen gemütlichen Platz für 4 in einer Ecke der „Trattoria“.  

Genug der Vorrede. Hier die Details des vom Schlemmer Atlas mit 2 Kochlöffeln ausgezeichneten Restaurants.

Erster Eindruck:

Das Restaurant ist sehr stilvoll eingerichtet und glänzt mit mediteraner Atmosphäre. Plätze gab es, wie bereits gesagt, noch genug, daher hatten wir fast freie Wahl. Wie in BaWü gesetzlich vorgeschrieben ist auch das „Da Signora“ ein Nichtraucher-Restaurant, bietet aber für die Anhänger der gefilterten Luft einen kleinen Raum mit Stehtischen (wo man an der Wand Bilder von bekannten Gesichtern sehen kann die schon zu Gast im Da Signoar waren, wie z.B. Kevin Kuranyi).

Speisen:

Der erste Blick in die Karte zeigt: Besser eine kleine Auswahl, dafür aber ausgesuchte Gerichte. Die Preise sind moderat, die Mengen der Gerichte klar auf mehrgängiges Speisen ausgerichtet. 

Vorspeisen gibt’s ab 4,50 € – Hauptgerichte ab ca. 11 €

Meine Wahl an diesem Abend:

Raviolo con Arancie e limone 11,00 €

Die „handgemachten Teigtaschen mit Orangen und Zitronen aus biologischem Anbau verfeinert, mit Spinat“ waren mit Abstand das geschmacklich Beste Nudelgericht, das sich seit langem gegessen habe.

Enttäuscht war ich lediglich, dass die Ränder der Ravioli nicht wirklich durch waren. Das darf einem Italiener, und noch dazu auf diesem Niveau, nicht passieren. Lassen wirs als Ausrutscher durchgehen :-)

Die Portion war für den „kleinen Abendsnack“ ausreichend und sicherlich auch ideal als 1. Hauptgang in einem mehrgängigen Menü.

Getränke:

Die Getränkekarte / Weinkarte bietet die „übliche“ Auswahl an nicht alkoholischen Getränken und Bieren. Lediglich 4 offene Weine (2x Weiß 2x Rot) finde ich allerdings für eine solches Haus nicht angebracht. Nicht jeder Gast greift gleich zur Flasche Wein, bei denen es wesentlich mehr Auswahl gab, vor allem nicht wenn diese grundsätzlich in der Region > 30 / 40 € liegen. Der von mir gewählte offene Chianti für 7,00 € war in Ordnung , würde ihn aber eher in der Preiskategorie 5 – 6 € ansiedeln.

Dazu gabs natürlich, wie sollte es anders sein, San Pellegrino. 

Service:

Der Service war freundlich und wenn anwesend auch aufmerksam. Allerdings sollten aber bei einem nicht mal annähernd halb voll besetzten Restaurant die Speisen nicht gute 45 Minuten auf sich warten lassen. 

Aber ansonsten war der Service angemessen und tadellos. 

Gesamtwertung:

Der Zufall wollte es so: Gut geführtes, exklusives italienisches Restaurant. Gehobene Küche und guter Service machen einen Besuch auf jeden Fall empfehlenswert. Preis / Leistung würde ich als sehr gut bewerten.

Das Fazit: FavoritesFavoritesFavoritesFavorites  (4) Saiber-Stars.

(Hinweis: Den ursprünglichen Titel „Feiner Italiener“ habe ich aufgrund eines sehr guten Denkanstosses von Vincent Klink auf den Nachgesalzen-Blog geändert)

Ein guter Roter – 120 Carménère 2005 (Santa Rita)

Diesen leckeren Rotwein, ein 2005er Santa Rita 120 Carménère aus Chile, hatten wir zu Weihnachten bekommen. Da hat jemand richtig Geschmack bewiesen.

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Im Glas eine tiefrote Farbe mit Ansätzen von Violett. Der Duft nach reifen Früchten und leichter Würze bestätigt sich deutlich beim Genuß.

Der lange Abgang bringt nochmals die fruchtig würzigen Eigenschaften voll zur Geltung.

Die Flasche war schnell leer …. wirklich ein Genuss und jede Empfehlung wert.

St. Michael-Eppan Merlot Riserva 2003 – Alto Adige

Im Sommerurlaub war ich in Südtirol auf der Suche nach einem Tropfen, der mich mal richtig überzeugt. Da die Südtiroler Weine in aller Regel trocken ausgebaut werden trifft man leider auch, für meinen Geschmack, sehr viele Weine, die man einmal probiert und danach nie wieder trinkt.

Nach vielen Versuchen in den letzten Jahren haben mich auf die Klassiker vom  “Kalterer See“ nicht wirklich überzeugt.

Deshalb gings diesesjahr direkt zu einer großen Winzergenossenschaft, um denen mal auf den Zahn zu fühlen.

Nach ein paar einleitenden Worten wollte man mir wieder die „üblichen Verdächtigen“ anbieten, denn … der Tourist hat sicher keine Ahnung was er da will … Nach einigem Bohren wurde ich dann doch „verstanden“ und man verwies mich auf eine weitere Auswahl – mit dem Hinweis, das die Weine eben ein bissle teurer seien.

Meine Entscheidung viel dann zugunsten einer Flasche des Merlot Riserva 2003. Bereut habe ich sie nicht.

Im Glas eine dunkelrote Farbe mit leichter Tendenz zum violett. Fruchtig, würzige Aromen im Geruch die sich dann auch im Geschmack wiederfanden. Ein sehr feiner, trockener und doch fruchtiger Merlot, der mich wieder mit den Südtiroler Weinen versöhnt hat.

Schmeckt hervorragend zu Käse oder den deftigen Gerichten der Tiroler Küche.  

Details: Südtirol / Alto Adige – Merlot Riserva 2003 – Winzergenossenschaft St. Michael-Eppan

Bischoffinger Cabernet Sauvignon 2002 – im Barrique gereift

Zur Feier des Tages (Grund = einfach so) hatte ich demletzt eines meiner besseren Stücke aus dem Weinkeller geholt.

Der Bischoffinger Cabernet Sauvignon 2002 macht schon in der länglichen, dunklen Flasche eine ganz gute Figur.

Nach dem Öffnen erwartet mich eine echt angenehme Überraschung. Ein geschmacklich tiefer und doch leichter Wein. Trocken aber ein intensiver, fruchtiger Geschmack mit Tendenzen zu Kirsche. Das feine würzige Armoa der Barrique-Reifung ist deutlich zu schmecken, nicht zu viel und nicht zu wenig – gerade richtig eben. Die Farbe: Ein intensives Rot.

Ein idealer Wein zum genießen mit Freunden – mit oder ohne gutem Essen dazu gibt er jedem Abend eine besondere Note. 

Details: Baden, Bischoffinger Steinbuck – Cabernet Sauvignon 2002, Qualitätswein, trocken, Winzergenossenschaft Bischoffingen.